Franziska Brantner (Grüne): „Wir wären auch nicht schneller als Deutsche alleine“

„Wir wären auch nicht schneller als Deutsche alleine“, meint die europapolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Franziska Brantner. Im Interview spreche ich mit ihr über die ersten Amtstage des neuen US-Präsidenten Joe Biden, den Impfchaos in Europa und die Regierungskrise in Italien.

Brantner zeigt sich beeindruckt von der Arbeit des neuen US-Präsidenten Biden: „Ich finde es beeindruckend mit welcher Geschwindigkeit er Politik ändert“, sagt sie. Für uns bedeutet die Präsidentschaft des Demokraten Biden, „dass wir wieder einen Partner haben, der weiß, was ‚Partner‘ bedeutet“, so Brantner weiter. Biden wird sich aber auch mehr um sein eigenes Land kümmern werden und weniger Außenpolitik betreiben, prognostiziert die ex-Europaabgeordnete. Das heißt für sie: „Wenn wir gute Transatlantiker sein wollen und ihn bei seiner Mission unterstützen wollen, dann müssen wir als Europäer mehr Verantwortung übernehmen für uns und unsere Nachbarschaft.“

Zur Person: 1996 trat Franziska Brantner der Grünen Jugend bei und wurde bald in den Landes- und Bundesvorstand gewählt. 2009 kandidierte Sie für das Europäische Parlament und konnte durch ihren Listenplatz 11 in das Parlament einziehen. Dort gehörte sie der Grüne/EFA an und war dessen außenpolitische Sprecherin. 2013 kandidierte sie im Wahlkreis Heidelberg für den Deutschen Bundestag und konnte über die Landesliste einziehen. In der Grünen-Bundestagsfraktion war sie zunächst familienpolitische Sprecherin. Nachdem sie bei der Bundestagswahl 2017 erneut in das Parlament einziehen konnte, wurde sie europapolitische Sprecherin ihrer Fraktion. Außerdem ist sie Obfrau im Europaausschuss wie auch stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. In ihrer Fraktion ist sie eine von mehreren Palamentarischen Geschäftsführerinnen.

Hier können Sie das ganze Interview hören und sehen:

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