Manuel Höferlin (FDP): „Nur für den Dienstwagen werden wir nicht in die Regierung eintreten“

„Nur für den Dienstwagen werden wir nicht in die Regierung eintreten“, macht FDP-Politiker Höferlin mit Blick auf die nächste Bundestagswahl noch einmal deutlich. Im Interview spricht Höferlin, der auch Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda ist, über die Coronapolitik der Bundesregierung, anstehende Wahlen in Bund und Land, mögliche Regierungskonstellationen und seine Arbeit als Ausschussvorsitzender.

Manuel Höferlin ist überwiegend unzufrieden mit der Coronapolitik der Bundesregierung. Ihn ärgere, dass „die Bundesregierung seit langem im Prinzip pauschale Maßnahmen ergreift.“ Vielmehr fordert er ein zielgerichteteres Vorgehen. Er möchte die Pandemie aber nicht herunterspielen. Der Rheinland-Pfälzer sagt: „Ich glaube schon, dass COVID-19 eine ernstzunehmende Viruserkrankung ist.“ Dennoch stellt er klar: „Wer da reingeht, muss auch wissen, wie er da rauskommt.“ Was die nächste Bundesregierung angeht, so sagt Höferlin folgendes: „Wir als Freie Demokraten waren immer, sind und werden immer beriet sein, politische Verantwortung zu übernehmen.“ Er fügt hinzu: „wenn unsere Inhalte eine Rolle spielen.“

FDP-Politiker Höferlin und Podcast-Host Ruben Giuliano

Zur Person: 2005 trat Manuel Höferlin in die FDP ein. Nur vier Jahre später, im Jahr 2009, kandidierte er bei der Kommunal- und Bundestagswahl und konnte jeweils ein Mandat erhalten. Im Bundestag war er vor allem zuständig für Innen- und Rechtspolitik. Nachdem die Freien Demokraten bei der Bundestagswahl 2013 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten, wurde Höferlin 2017 wieder über die Landesliste in den 19. Deutschen Bundestag gewählt. Er ist Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda und im Fraktionsvorstand der FDP-Bundestagsfraktion.

Hier können Sie das ganze Interview hören:

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