Petra Pau (Linke): „Ich kenne kein besseres System“

„Ich kenne kein besseres System“, meint Petra Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, im Bezug auf die deutsche parlamentarische Demokratie. Im Interview spreche ich mit ihr über die zurückliegende Legislaturperiode, den Umgang mit der AfD und die Rolle des Parlaments in der Coronakrise.

„Einen Lernprozess haben glaube ich alle durchgemacht. Nämlich nicht auf das Rezept oder die Geschäftsidee dieser Partei und Fraktion einzugehen“, meint Pau in Bezug auf den Umgang mit der AfD. Außerdem müsse das Parlament in der Coronakrise eine höhere Bedeutung erhalten. „Wir brauchen das Heft des Handelns und das letzte Wort zum Schluss immer wieder im Parlament“, fährt sie fort.

Petra Pau und Ruben Giuliano

Zur Person: Pau trat 1983 in die SED ein, neun Jahre später, 1992, wurde sie zur Landesvorsitzenden der PDS gewählt. Dies blieb sie bis 2001. Von 2000 bis 2002 war sie außerdem stellvertretende Bundesvorsitzende der PDS. Nachdem es ihr gelang, 1998 das Direktmandat für den Deutschen Bundestag zu gewinnen, konnte sie ihren Wahlkreis auch bei den folgenden Bundestagswahlen verteidigen. Auch 2002 als die PDS an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Von 2000 bis 2002 war Pau stellvertretende Fraktionsvorsitzende der PDS im Bundestag und von 2005 bis 2008 in selber Position der Linksfraktion. Seit dem 7. April 2006 ist Pau Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Hier können Sie das ganze Interview hören:

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